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Gutes Ergebnis in 7. Transdanubian Cup in Ungarn Drucken

Bereits zum 7. mal fand das traditionelle Länderturnier zwischen Ungarn, Österreich und Deutschland, und diesmal erstmalig mit Beteiligung des russischen Teams statt. Wie bereits zwei mal zuvor war Gastgeber die Ungarische Mannschaft.
Das Turnier fand bei herrlichem Wetter in Telki in der Nähr von Budapest statt. Erstmalig wurde der Bewerb als reines Seniorenturnier ausgetragen. 
Das erste Spiel fand zwischen dem Gastgeber Ungarn und dem amtierenden Seniorenweltmeister Russland statt.
Ein Spiel auf erwartet hohem Niveau entwickelte sich, nicht ganz unerwartet behielten die Russen mit 2:0 die Oberhand.
Das nächste Spiel brachte das ewig junge Duell Deutschland-Österreich. Unsere Mannschaft kämpfte verbissen, konnte jedoch zunächst gegen die disziplinierte Abwehr der Deutschen nichts ausrichten. Letztendlich gab der älteste unserer Spieler nach Seitenwechsel den Ausschlag: in der 22. Minute fälschte Müller einen Schuss gegen den Laufweg des Tromannes unhaltbar zum 1:0 ab.
Bereits kurz darauf krönte sich Müller endgültig zum Mann des Spiels: In der 25. Minute verwertete er nach Steilpass zum Endstand von 2:0.
Im nächsten Spiel mussten die Deutschen ohne Pause gegen die Ungarn ins Feld. Verstärkt vom österreichischen Torhüter Leodolter konnten sie das Spiel lange offen halten, mussten aber letztendlich der großen Hitze Tribut zollen.
Die Ungarn konnten sich klar mit 5:2 durchsetzten.
Nun war es für unser Team an der Zeit, sich erstmalig dem amtierenden Seniorenweltmeister zu stellen. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft konnte unser Junioream die Russen ja in der Zwischenrunde im Elfmeterschießen eliminieren.
Und zunächst sah es auch aus, als würden sich der Favorit hier klar durchsetzten. Bereits in der 5. Minute nutzten die Russen einen Zuordnungsfehler in der Verteidigung eiskalt zum 1:0 aus. Nur Minuten später, in der 9. Minute, bestraften die Russen erneut eine Unaufmerksamkeit während eines Gestochers im Strafraum mit dem 2:0.
Doch das Spiel war noch nicht entschieden, angetrieben von Vetta und Weichinger konnte unser Team dagegenhalten, und Reinwein in der 13. Minute durch einen Gewaltschuss auf 1:2 verkürzen. Nun ging es Schlag auf Schlag: eine Minute später musste sich wieder Leodolter geschlagen geben, mit dem 1:3 in der 14. Minute.
Doch von Aufgeben keine Spur, nochvor der Halbzeit konnte wiederum Reinwein mit direkt verwandeltem Freistoß auf 2:3 verkürzen.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich abwechslungsreich und offen, letztendlich hatte unser Team das glücklichere Händchen: in der 24. Minute glich Vetta nach sehenswertem Solo zum Endstand von 3:3 aus.
Unser letztes Spiel gegen die starken Ungarn begann leider sehr unerfreulich: Die routinierten Magyaren nützten jeden Fehler der Verteidigung aus, in der 4. Minute stand es bereits 0:3. doch auch hier fand unser Team wieder ins Spiel, Kapounek konnte auf 1:3 verkürzen. Leider hatten die Ungarn noch deutlich mehr Reserven, und konnten noch vor der Halbzeit auf 5:1 uneinholbar davonziehen. In der zweiten Halbzeit konnten Müller und Vetta anschreiben, der Endstand von 7:3 für Ungarn doch recht deutlich.
Insgesamt muss man mit dem sportlichen Aspekt des Turniers sehr zufrieden sein, die Deutschen wurden geschlagen, dem Weltmeister konnte man mit 3:3 Paroli bieten, nur gegen die Ungarn fand unser Team (wieder einmal) kein spielerischen Mittel.

Der Abend klang gemütlich gemeinsam mit den restlichen Teams aus. Wir danken dem ungarischen Team für die Einladung und hoffen auf eine Wiederholung des Turniers.